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22.01.2010<<< zurück

Feedback für alle


Utl.: AKS-Linz sieht jahrelange Forderung nach Feedback für Lehrer_innen bestätigt

„Endlich können Schüler_innen ihrem Unmut über so manche Lehrperson auch konstruktiv Ausdruck verleihen“, so Vanessa Gaigg, Vorsitzende der Aktion Kritischer Schüler_innen Linz. Die Handelsakademien in Oberösterreich hatten gestern bekannt gegeben, dass es von nun an schriftliches Feedback für Lehrer_innen geben werde, welches auch mit Konsequenzen verbunden werden kann. „Nun liegt es an den anderen Schultypen nachzuziehen“, fordert Gaigg.

Als nächster Schritt müsse die Abschaffung der Ziffernnoten folgen, da diese keine ganzheitliche Beurteilung der Schüler_innen ermöglichen.
„Lehrerinnen und Lehrer würden mit Ziffernnoten wohl kaum ihren Unterricht verbessern können, wie sollen Schüler_innen aus einer Ziffer Schlüsse auf ihre Fortschritte ziehen“,so die aks Linz Vorsitzende.

In zahlreichen anderen Ländern ist es bereits Gang und Gebe die Fortschritte der Schüler_innen in verbaler Form zu beurteilen und in mehreren Gesprächen während des Semesters gemeinsam mit den Eltern den Aufholbedarf ausfindig zu machen.

„Es ist an der Zeit, dass die ÖVP aus ihrem bildungspolitischen Winterschlaf erwacht und notwendige Veränderungen nicht ständig blockiert “, äußert sich Gaigg kritisch gegenüber Landesschulratspräsident und CLV Lehrer_innenvertreter Enzenhofer, der den positiven Bestrebungen in anderen Schultypen wie der HTL und der AHS erneut einen Riegel vorschieben will.

„Nicht zuletzt ist Feedback ein demokratisches Werkzeug und dient der Verbesserung des Unterrichts, was wohl im Interesse aller Schulpartner_innen liegt“, schließt Gaigg.


Rückfragehinweis: Alexander Obermüller, politischer Sekretär der aks Linz, 0699/10531622

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