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31.01.2010<<< zurück

AKS-Linz verurteilt Zerschlagung der Anti-WKR-Demo!

Der Ball des Wiener Kooperationsrings (WKR) findet alljährlich – so wie auch heuer am 29.1.2010 in der Wiener Hofburg statt. Dieser Ball gestaltet sich seit jeher als Treffen rechtsextremer Männerverbände. Der WKR ist Dachorganisation von mehr als 20 „national-freiheitlichen“ Korporationen aus dem deutschnationalen Lager. Zum Beispiel ist die berühmt-berüchtigte Burschenschaft Olympia Mitglied des WKR – bei dieser Burschenschaft ist auch Martin Graf (FPÖ, 3. Nationalratspräsident) Mitglied und das DÖW (Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands) stuft die Olympia als rechtsextrem ein. Seit mehreren Jahrzehnten gilt der WKR-Ball als Treffpunkt der europäischen Rechten – auch Gäste wie Jean-Marie Le Pen (Front National) oder Frank Vanhecke (Vlaams Belang) waren anwesend.


Jedes Jahr gibt es eine antifaschistische Gegendemonstration, die von den verschiedensten zivilgesellschaftlichen Gruppen und Interessensvertretungen unterstützt und getragen wird. Heuer wurde die Demonstration mit fadenscheinigen Begründungen untersagt. Dennoch gab es in Wien Spontankundgebungen und Demonstrationen von Menschen, die sich ihr Recht auf Demonstrationsfreiheit nicht nehmen lassen wollten und ihren Unmut über den rechtsextremen Tanzevent öffentlich äußern wollten. Dass gerade in der jetzigen Zeit in Österreich antifaschistische Demonstrationen zuerst untersagt und dann brutal niedergeschlagen werden, ist ein alarmierendes Zeichen.


RECHTSEXTREMES GEDANKENGUT RAUS AUS DEN KÖPFEN, DER HOFBURG UND DEM PARLAMENT!
 

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